AKTIV IN STUTTGART – ORTE IN STUTTGART, DIE MAN GESEHEN HABEN MUSS – DIE RUHEBANK

 

 

Neulich war ich in der Kirchheimer Straße in Richtung Sillenbuch unterwegs. Kurz bevor man das Ortsschild passiert, kann man zwei steinerne Bänke bewundern. Unmittelbar habe ich diese Stelle als kurze Rastpause genutzt, um ein paar Mobilisations- und Kraftübungen durchzuführen.

 

Nach meiner Laufeinheit habe ich dann direkt einmal recherchiert, was es genau mit diesen Bänken auf sich hat.

 

„Die Bänke waren nicht etwa zum Sitzen gedacht, vielmehr konnten die Menschen darauf in Zeiten, in denen man schwere Güter noch zu Fuß beförderte, ihre Traglast absetzen. Wichtig war hier, dass die auf dem Rücken getragenen Körbe ohne fremde Hilfe wieder aufgesetzt werden konnten. […]

 

Lokalhistorikern zufolge trugen um 1850 allein von Feuerbach täglich etwa 80 Personen ihre Lasten über den steilen Berg in die Residenzstadt. Ruhebänke wurden meist unter schattenspendenden Baumgruppen aufgestellt, und zwar dort, wo sich eine Rast anbot, zum Beispiel vor, während oder nach einem Auf- oder Abstieg, auf halber Strecke von Verbindungsstraßen, an Wegkreuzungen oder an Stellen, die einen Ausblick über die weitere Wegstrecke boten.“

 

[Quelle: Gabriele Kalmbach, 111 Orte in Stuttgart die man gesehen haben muss]

 

Auch heutzutage kann man diese Bänke noch bei einem schönen Lauf oder Spaziergang bewundern. Für den ursprünglich gedachten Zweck werden diese Bänke mit Sicherheit nichtmehr verwendet, somit kann man diese Stellen auch hervorragend dazu nutzen um sich zwischendurch zu aktivieren.

 

Weitere Ruhebänke könnt ihr auch anderswo finden, beispielsweise am Feuerbacher Weg, sowie Ecke Märzenbaumstraße und Gammertinger Straße.

 


Viel Spaß beim Erkunden und aktivieren,

 

 

 

euer Dominik

 

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