AKTIV IN STUTTGART – ORTE IN STUTTGART, DIE MAN GESEHEN HABEN MUSS – DIE RUHEBANK

 

 

 

 

 

Neulich war ich in der Kirchheimer Straße in Richtung Sillenbuch unterwegs. Kurz bevor man das Ortsschild passiert, kann man zwei steinerne Bänke bewundern. Unmittelbar habe ich diese Stelle als kurze Rastpause genutzt, um ein paar Mobilisations- und Kraftübungen durchzuführen.

 

Nach meiner Laufeinheit habe ich dann direkt einmal recherchiert, was es genau mit diesen Bänken auf sich hat.

 

„Die Bänke waren nicht etwa zum Sitzen gedacht, vielmehr konnten die Menschen darauf in Zeiten, in denen man schwere Güter noch zu Fuß beförderte, ihre Traglast absetzen. Wichtig war hier, dass die auf dem Rücken getragenen Körbe ohne fremde Hilfe wieder aufgesetzt werden konnten. […]

 

Lokalhistorikern zufolge trugen um 1850 allein von Feuerbach täglich etwa 80 Personen ihre Lasten über den steilen Berg in die Residenzstadt. Ruhebänke wurden meist unter schattenspendenden Baumgruppen aufgestellt, und zwar dort, wo sich eine Rast anbot, zum Beispiel vor, während oder nach einem Auf- oder Abstieg, auf halber Strecke von Verbindungsstraßen, an Wegkreuzungen oder an Stellen, die einen Ausblick über die weitere Wegstrecke boten.“

 

[Quelle: Gabriele Kalmbach, 111 Orte in Stuttgart die man gesehen haben muss]

 

Auch heutzutage kann man diese Bänke noch bei einem schönen Lauf oder Spaziergang bewundern. Für den ursprünglich gedachten Zweck werden diese Bänke mit Sicherheit nichtmehr verwendet, somit kann man diese Stellen auch hervorragend dazu nutzen um sich zwischendurch zu aktivieren.

 

Weitere Ruhebänke könnt ihr auch anderswo finden, beispielsweise am Feuerbacher Weg, sowie Ecke Märzenbaumstraße und Gammertinger Straße.

 

 

 

 

Viel Spaß beim Erkunden und aktivieren,

 

 

 

euer Dominik


Vortrag zum Thema "Laufen kann jede/r"

Am 21. März durfte ich einen Vortrag im Regierungspräsidium zum Thema Ausdauersport halten. Ein Lauftreff wurde ebenfalls für die Mitarbeiter organisiert, hier bereite ich Laufinteressierte auf einen organisierten Firmenlauf in Stuttgart vor.

Die Laufgruppe ist von Laufeinsteigern bis Lauferfahrenen bunt gemischt. Hierbei ist es trotz vorliegender Leistungsunterschiede schön zu sehen, dass jede/r von jeder/m profitiert und der Spaß an der Bewegung im Vordergrund steht.

 

Im Intranet des Regierungspräsidium ist ein kleiner Artikel zu diesem Thema erschienen, welchen ich euch hier nicht vorenthalten möchte:

"Im ersten Halbjahr 2018 möchten wir, die Lenkungsgruppe Gesundheit,  uns hauptsächlich dem Thema Bewegung widmen und wir freuen uns, dass sowohl der Laufvortrag als auch der Lauftreff so gut bei Ihnen angekommen sind.

 

Am Mittwoch, 21. März 2018 fand der Laufvortrag „Laufen kann jede/r“ mit dem Sportwissenschaftler Dominik Meitner, der auch den Lauftreff begleitet, statt. Gespannt konnten wir zunächst erfahren, wie man sich für einen Lauf am besten motiviert. Hier haben realistische und gesunde Zielsetzungen oberste Priorität. Besonders wichtig für Anfänger*Innen ist der richtige Trainingsaufbau mit einer Aufwärmphase, dem Grundlagentraining und dem sich am Ende befindenden Cool Down. Herr Meitner hat im weiteren Verlauf über die fünf Herzfrequenzzonen berichtet.

 

Um die richtige Herzfrequenz zu ermitteln, kommt es darauf an, welches Ziel Sie sich gesetzt haben und wie Ihr Trainings- und Leistungsniveau aussieht. Dieser Faktor ist  ebenfalls für ein „richtiges“ Laufen Voraussetzung. Wir haben im Nachgang zum Vortrag viel positives Feedback von Ihnen erhalten und auch die Anmeldungen zu unserem 11. DEE-AOK-Firmenlauf am 9. Mai 2018 sind nochmals angestiegen.

 

 Am Donnerstag, 22. März 2018 fand der erste gemeinsame Lauftreff mit dem Sportwissenschaftler Dominik Meitner statt. Trotz eisigen Temperaturen und Schneefall fanden sich einige motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Nach einem kurzen Kennenlernen sowie einem gemeinsamen Warm – Up ging es auch schon los.  Zunächst verschaffte sich Herr Meitner einen Überblick über den Leistungsstand jedes Teilnehmenden, um auf jeden individuell eingehen zu können. Für Teilnehmer*Innen, die bereits Lauferfahrung haben, hatte Herr Meitner einige extra Übungen parat, wie beispielsweise kleinere Streckeneinheiten im Hopserlauf, Anfersen oder kurze Einheiten mit schnellerem Tempo. Für diejenigen, die erst mit dem Laufen begonnen haben, gab es einzelne Verschnaufpausen zwischendurch. So konnte jeder der Teilnehmenden sein individuelles Tempo finden und sich ausprobieren. Egal ob Laufanfänger*In oder regelmäßige/r Läufer*In, am Ende meisterten alle - Teilnehmer*Innen die Laufstrecke. Natürlich endet jedes Lauftraining mit einem Cool – Down sowie einigen Stretching – Einheiten, um den bevorstehenden Muskelkater zu minimieren. Wir freuen uns, über so viele motivierte Läuferinnen und Läufer und halten Sie auf dem Laufenden, wie es mit unserem RP-Lauftreff weitergeht."

 

 

 

Wenn ihr jetzt auch mehr Lust auf das Laufen bekommen habt oder ebenfalls am 11. DEE-AOK Firmenlauf in Stuttgart mit euren Kollegen teilnehmen wollt, könnt ihr euch unter folgenden Link näher informieren: http://stuttgart.bw-running.de/home/

 

Benötigt ihr dabei Unterstützung? Dann meldet euch gerne bei mir.

 

 

Mit aktiven Grüßen euer Personal Trainer und Gesundheitscoach,

 

Dominik


Aktiv in Stuttgart bei den Gesundheits- und Sportwochen

Am Montag den 12.03.2018 ist es soweit. Die Gesundheits- und Sportwochen gehen in eine neue Runde.

Ich habe die Ehre in diesem Jahr bei der Auftaktveranstaltung im Sensapolis mitzuwirken.

An diesem Abend erwartet euch eine abwechslungsreiche Abendveranstaltung mit großem Gesundheitsmarkt - als regionaler Anbieter darf ich hier mein Portfolio für Firmen und Privatkunden vorstellen.

In Zeiten von Schnelllebigkeit, von hohen Erwartungen und Zielen, rückt der bewusste Umgang mit sich selbst häufig in den Hintergrund. Ich zeige euch auf, wie man durch regelmäßiges Überprüfen des sogenannten Cardio-Stress-Index (CSI) auf der einen Seite die optimale Belastung für die jeweilige Trainingseinheit wählen kann und auf der anderen Seite passende Ausgleichsstrategien für den Alltag findet.

Gesundheit bedeutet Lebensqualität

"Nur wer gesund ist, kann das Leben in all seinen Facetten wirklich genießen. Hierbei geht es nicht nur um die Gesundheit des Körpers, sondern auch des Geistes. Um eine gesunde Einstellung dem Leben gegenüber, um den individuell richtigen Umgang mit Sorgen und Nöten.

Die Gesundheits- und Sportwochen in Böblingen und Sindelfingen vom 12. März bis zum 25. März bieten eine Fülle an Angeboten, die sich um das Thema Gesundheit drehen. Vielfach geht es dabei um Sport, denn das ist untrennbar: Wer Sport treibt, dient seiner Gesundheit.

Das Programm der Veranstaltungsreihe ist aber nicht darauf zu reduzieren. Die Themen Ernährung, Entspannung, Schlafen, Glück oder Konzentration nehmen ebenso einen großen Raum ein. Die Vorträge und Workshops der Gesundheits- und Sportwochen können jedem einen Impuls geben, der Startschuss sein für ein achtsameres Leben, womöglich für eine Veränderung, die letztlich für mehr Lebensqualität sorgt. Das Schöne ist: Es handelt sich dabei um Angebote, die Sie hier vor Ort wahrnehmen können." (Volker Siegle, Ideengeber und Organisator der Gesundheits- und Sportwochen)

Ich lade euch herzlich dazu ein, die Auftaktveranstaltung am 12.03.2018 sowie die zahlreichen Veranstaltungen der Gesundheits- und Sportwochen zu besuchen.

 

 

Mit aktiven Grüßen euer Personal Trainer und Gesundheitscoach,

Dominik


Gutschein für 2 Stunden Personal Training

Sie möchten aktiv in das neue Jahr starten und sich rundum wohler fühlen?

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Aktiv in Stuttgart

Übungen für mehr Wohlbefinden und weniger Verspannungen

 

Willkommen bei Aktiv in Stuttgart!

 

Wer kennt das nicht? Ein langer Tag, viele Besprechungen, Stress und am Abend meldet sich der Rücken...

Ein häufiges Problem, womit auch meine Kunden immer wieder kämpfen. Aus diesem Grund ist mir ein abwechslungsreiches, vielseitiges, problem- und zielorientiertes Training wichtig. Das Mobilisationstraining ist dabei ein Baustein des Erfolgs für mehr Wohlbefinden und mehr Leistung.

Im heutigen Artikel zeige ich Ihnen meine Top Übungen, welche Verspannungen lindern und für mehr Wohlbefinden sorgen. Alle Übungen sind funktionell und einfach im Alltag zu integrieren. Probieren Sie es aus!

 

Die Lebensbedingungen und Bewegungsanforderungen haben sich im Laufe der Zeit verändert. Einseitige Belastungen durch z.B. langes Sitzen sind im Arbeitsalltag keine Seltenheit. Dadurch kann es zu massiven Veränderungen im gesamten Körper kommen. Muskelketten verkürzen sich, da man Sie im Alltag nur einseitig belastet. Die Folgen sind u.a. schmerzhafte Verspannungen.

Für die Trainingsplanung ist es wichtig diese Probleme zu erkennen und die Ursache zielgerichtet zu beseitigen. Aus diesem Grund ist ein klassisches Kräftigungstraining, wie man es bereits kennt, oftmals nur bedingt der richtige Ansatz. Zwangshaltungen aus dem Alltag aufbrechen und einseitig belastete Muskelgruppen zu mobilisieren ist der erste Schritt für mehr Wohlbefinden. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein reines Mobilisationstraining ausreichen kann um Rückenschmerzen zu beseitigen. Je nach Bedarf muss die Belastung richtig gesteuert und verschiedene Mobilisations- und Stabilisationsübungen miteinander kombiniert werden.

 

Ich habe meine Top Übungen so ausgewählt, dass eine Trainingseinheit nicht länger als 10 Minuten dauert. Traineren Sie lieber mehrmals pro Woche, als "nur" einmal pro Woche lange zu mobilisieren. Die Übungen sind für Frauen und Männer, Sportler und Nichtsportler geeignet.

(Beachten Sie hierbei jedoch den wichtigen Hinweis vorab.)

Aufgrund der kurzen Dauer können Sie das Übungsprogramm in Ihr bereits existierendes Fitnessprogramm aufnehmen oder die Übungen als Aufwärmtraining verwenden.

 

Wichtiger Hinweis vorab:

Achten Sie während der Übung immer darauf die Bewegung langsam und kontrolliert durchzuführen. Achten Sie zusätzlich darauf nicht die Luft anzuhalten, sondern gleichmäßig weiter zu atmen. Fühlen Sie sich bei einer Übung unwohl oder haben Schmerzen, so kehren Sie später wieder zu dieser Übung zurück und führen zunächst eine andere Übung durch. Fühlen Sie sich weiterhin bei der entsprechenden Übung unsicher oder haben Beschwerden konsultieren Sie Ihren Arzt, Physiotherapeuten oder Personal Trainer und klären ab, ob diese Übung für sie geeignet und eine gute Ergänzung zu Ihrem Training darstellt.

 

Die Übungen sind bildhaft dargestellt und beschrieben. Viel Spaß und Erfolg mit dem vorliegenden Übungsprogramm.

 

Jetzt kann es losgehen, werden Sie aktiv!

 

 

Übung 1: Die dynamische Rumpfrotation 3 x 10 Wdh.

Diese Übung eignet sich hervorragend nach längerem Sitzen. Stehen Sie zwischendurch immer wieder auf und rotieren den Oberkörper. Dies kann Verspannungen und leichte Blockaden im Bereich der Brustwirbeläule lösen.

 

Stellen Sie sich schulterbreit auf und halten die Arme auf Brusthöhe. Der Blick bleibt stets nach vorne gerichtet und das Becken stabil. Lassen Sie den Oberkörper nun abwechselnd nach links und rechts rotieren. Geben Sie nur so viel Schwung in die Bewegung, wie Ihnen gut tut.

Übung 2: Streckdehnung mit verschiedenen Variationen 3 x 10 Wdh.

Kennen Sie das auch: die Finger schlafen Ihnen immer wieder ein, werden taub oder pelzig? Dieses Phänomen hat nicht selten seine Ursache im Bereich der Halswirbelsäule. Mit diesen drei Variationsübungen können Sie Spannungen reduzieren und tun gleichzeitig Ihren Nervenbahnen etwas Gutes.

 

Linkes Bild

Stellen Sie sich schulterbreit auf und halten die Arme zunächst seitlich gestreckt. Die Daumen zeigen nach oben. Beugen Sie die Handgelenke maximal weit nach hinten. Führen Sie nun die Arme in federnden Bewegungen nach hinten und wieder zurück. (Ein leichtes ziehen in den Fingerspitzen ist normal) Achten Sie darauf den Bauchnabel zur Wirbelsäule zu ziehen, um nicht aus dem unteren Rücken zu federn.

 

Mittleres Bild

Bleiben Sie schulterbreit stehen und strecken die Arme über den Kopf. Die Hände legen Sie hintereinander, die Handflächen zeigen nach vorne. Führen Sie nun die Arme in federnden Bewegungen nach hinten und wieder zurück. Achten Sie wieder auf Ihre Bauchspannung.

 

Rechtes Bild

Führen Sie die Arme wieder zur Seite. Die Daumen zeigen dieses Mal nach unten. Ballen Sie die Hände zur Faust und beugen die Handgelenke wieder maximal weit nach hinten. Führen Sie nun die Arme in federnden Bewegungen nach hinten und wieder zurück. Achten Sie auch hier wieder auf Ihre Bauchspannung.

 

Allgemeiner Hinweis

Schütteln Sie die Arme zwischen den einzelnen Übungen kräftig aus.

Übung 3: Der Krieger 3 x 5 Atemzüge

Mit dieser Übung können Sie Ihre seitliche Rumpfmuskulatur aufdehnen. Stellen Sie sich in einer breiten Grätsche auf und beugen ein Bein. Das andere Bein bleibt gestreckt. Legen Sie den Unterarm auf den gebeugten Oberschenkel und richten Ihren Blick in die Handfläche. Heben Sie den anderen Arm über den Kopf und strecken diesen maximal weit. Atmen Sie tief in den Brustkorb ein und aus, um den Effekt maximal auszuschöpfen. Wiederholen Sie die Übung links und rechts.

Übung 4: Der Kniestand

Der Kniestand ist ein Klassiker. Durch langes Sitzen wird vor allem die vordere Muskelkette (Brust-, Bauch- und hüftbeugende Muskulatur) einseitig belastet. Der Kniestand in dieser Variation arbeitet intensiv im Bereich der Bauch- und hüftbeugenden Muskulatur.

 

Linkes Bild (für Einsteiger)

Begeben Sie sich in den Kniestand (schulterbreit), stellen Sie nicht die Zehenspitzen an, sondern schieben den Spann aktiv in den Boden.

Stützen Sie beide Hände in das Becken, bringen das Becken maximal weit nach vorne und neigen den Oberkörper so weit Sie können zurück. Nehmen Sie das Kinn zur Brust und atmen tief ein und wieder aus.

 

Rechtes Bild (für Fortgeschrittene)

Begeben Sie sich in den Kniestand (schulterbreit), stellen Sie nicht die Zehenspitzen an, sondern schieben den Spann aktiv in den Boden.

Für mehr Intensität legen Sie beide Hände vorne auf dem Becken ab, bringen maximal weit das Becken nach vorne und neigen den Oberkörper so weit Sie können zurück. Nehmen Sie das Kinn zur Brust und atmen tief ein und aus.